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	<title>archiv.schublade.org</title>
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	<description>Kritische Abschlussarbeiten</description>
	<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:30:28 +0000</pubDate>
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		<title>Das Lager als Struktur bundesdeutscher Fl&#252;chtlingspolitik (2008)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:30:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Sozialwissenschaften</dc:subject>
	<dc:subject>Politologie</dc:subject><dc:subject>Flüchtlinge</dc:subject><dc:subject>institutioneller Rassismus</dc:subject><dc:subject>Lagersystem</dc:subject><dc:subject>Migrationspolitik</dc:subject><dc:subject>Sozialraum</dc:subject>
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Eine empirische Untersuchung zur politischen Funktion des b&#252;rokratischen Umgangs mit MigrantInnen in Gemeinschaftsunterk&#252;nften und Ausreiseeinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Bramsche / Niedersachsen
Asylsuchende, de facto Fl&#252;chtlinge und geduldete MigrantInnen werden seit 1982 in lager&#228;hnlichen Gemeinschaftsunterk&#252;nften untergebracht, die dezentral &#252;ber das Bundesgebiet verteilt liegen. Dieses System wird als dezentrales halboffenes Lagersystem gefasst, der Lagerbegriff kritisch diskutiert (Agamben, [...]]]></description>
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<p>Eine empirische Untersuchung zur politischen Funktion des b&#252;rokratischen Umgangs mit MigrantInnen in Gemeinschaftsunterk&#252;nften und Ausreiseeinrichtungen in Berlin, Brandenburg und Bramsche / Niedersachsen</p>
<p>Asylsuchende, de facto Fl&#252;chtlinge und geduldete MigrantInnen werden seit 1982 in lager&#228;hnlichen Gemeinschaftsunterk&#252;nften untergebracht, die dezentral &#252;ber das Bundesgebiet verteilt liegen. Dieses System wird als dezentrales halboffenes Lagersystem gefasst, der Lagerbegriff kritisch diskutiert (Agamben, Goffman, Herbert). Die Einwanderungsgeschichte in die Bundesrepublik Deutschland wird unter dem Gesichtspunkt der Lagerinstallation seit 1945 aufgerollt. Derzeit sind immer noch &#252;ber 100.000 Menschen davon betroffenen, mit dem ‚Zuwanderungsgesetz’ wurden Ausreiseeinrichtungen (Ausreisezentren/Abschiebelager) zur Forcierung ‚freiwilliger’ Ausreisen als neue Lagerform kodifiziert. Der Einschluss der MigrantInnen in der gesellschaftlichen Exklusion findet weitgehend hinter dem R&#252;cken einer kritischen &#214;ffentlichkeit statt. Diese Forschungsarbeit geht von der Analyse des Sozialraums Lagers aus der Perspektive seiner BewohnerInnen aus und erarbeitet Strukturdimensionen, die diesen analytisch fassbar machen. Es er&#246;ffnet sich ein potentiell rechtsfreier Raum, der systematische Menschenrechtsverletzungen produziert. Von raum-, rassismustheoretischen und sicherheitstechnologischen &#220;berlegungen ausgehend wird eine Analyse der politischen, &#246;konomischen und ideologischen Funktionen das dezentrale Lagersystem erarbeitet. Eingebettet in kritisch-materialistische Theorieans&#228;tze wird ein fundierter Begriff des institutionellen Rassismus (Hall, Bourdieu) entworfen. Die Entrechtung von MigrantInnen und deren Einschluss im Lager wird dann in seinen historischen Dimensionen fassbar als wichtiger Regulationsmodus der Einwanderungsbewegungen in die Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>&#8212;-</p>
<p>Die Dissertation von und der Kontakt zu Tobias Pieper findet sich <a href="http://www.diss.fu-berlin.de/2008/194/" target="_blank">hier online</a>. Sie wurde 2008 an der Freien Uni Berlin im Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften verfasst.</p>
<p>Mitte Mai 08 erscheint die Arbeit in leicht gek&#252;rzter und &#252;berarbeiteter Version beim Verlag Westf&#228;lisches Dampfboot unter dem Titel »<a href="http://www.dampfboot-verlag.de/test/buecher/89691-741.php" target="_blank">Die Gegenwart der Lager - Zur Mikrophysik der Herrschaft in der deutschen Fl&#252;chtlingspolitik</a>«</p>

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		<title>Strategien der Ausschaffung – Eine Arch&#228;ologie der Fl&#252;chtlingsb&#252;rokratie (2006)</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 10:14:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Sozialwissenschaften</dc:subject>
	<dc:subject>Politologie</dc:subject><dc:subject>Abschiebung</dc:subject><dc:subject>Ausschaffung</dc:subject><dc:subject>Bürokratie</dc:subject><dc:subject>Flüchtlinge</dc:subject><dc:subject>Menschenrechte</dc:subject>
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&#220;ber die Illusion des Rechtsstaates und die Aufk&#252;ndigung der Humanit&#228;t
(Strategies of expulsion – An archaeology of refugee bureaucracy)
Die Dissertation analysiert den Umgang mit Kriegsfl&#252;chtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin in den Bereichen Politik, Verwaltung (Innen-, Ausl&#228;nder- und Sozialbeh&#246;rde) und Justiz. Es werden sowohl die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Handlungsfeldern als auch die Eigengesetzlichkeiten und [...]]]></description>
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<p>&#220;ber die Illusion des Rechtsstaates und die Aufk&#252;ndigung der Humanit&#228;t<br />
(Strategies of expulsion – An archaeology of refugee bureaucracy)</p>
<p>Die Dissertation analysiert den Umgang mit Kriegsfl&#252;chtlingen aus dem ehemaligen Jugoslawien in Berlin in den Bereichen Politik, Verwaltung (Innen-, Ausl&#228;nder- und Sozialbeh&#246;rde) und Justiz. Es werden sowohl die Wechselwirkungen zwischen den verschiedenen Handlungsfeldern als auch die Eigengesetzlichkeiten und Charakteristika der jeweiligen Akteure und Entscheidungsr&#228;ume in den einzelnen Kapiteln herausgearbeitet. Zudem werden Rechtsprechungsvorgaben, die f&#252;r ein Verst&#228;ndnis der Vorg&#228;nge unabdingbar sind, in ihrer prozesshaften und interessengeleiteten Entstehungsgeschichte dargestellt.</p>
<p>Das Handeln der Berliner Ausl&#228;nderbeh&#246;rde steht jedoch im Zentrum der Analyse, denn sie pr&#228;gt die Praxis ma&#223;geblich. Die Darstellung ‚lebt‘ von dem umfangreichen veranschaulichenden Material und von zahlreichen Einzelfallbeispielen, die die allgemeinen Thesen nachvollziehbar und abstrakt erscheinende Vorg&#228;nge in ihrer konkreten Wirkung auf menschliche Schicksale verstehbar machen sollen. Anhand zahlreicher Beh&#246;rdenbescheide, Weisungsvorgaben und Gerichtsurteile usw. werden die Mechanismen der Ausschaffung erl&#228;utert – der Begriff Ausschaffung (schweizerdeutsch f&#252;r Abschiebung) soll die Vielzahl der beh&#246;rdlichen Strategien der Au&#223;er-Landes-Schaffung von Fl&#252;chtlingen, die sich nicht auf das Mittel der Abschiebung beschr&#228;nken, umschreiben (sozialrechtliche Diskriminierung, aufenthaltsrechtliche Ausgrenzung und Illegalisierung, allgemeine Entrechtung, Einsch&#252;chterung, ideologische Diffamierung usw.).</p>
<p>&#220;ber das konkrete fl&#252;chtlingspolitische Thema hinaus handelt es sich um eine Studie der B&#252;rokratie. Die Exekutive (die Ministerialb&#252;rokratie, die Innenverwaltungen der Bundesl&#228;nder und schlie&#223;lich die ausf&#252;hrende Verwaltung) dominiert nicht nur im Fl&#252;chtlingsbereich – aber hier besonders – die Politik, w&#228;hrend zugleich eine effektive parlamentarische Kontrolle h&#228;ufig kaum stattfindet. Diese Dominanz der Exekutive und der Verwaltungsapparate (der Fachbeamten und -beamtinnen) kann als eine „Politik ohne Politiker“ bezeichnet werden. In Bezug auf den Beh&#246;rdenumgang mit Fl&#252;chtlingen muss von einer inhumanen B&#252;rokratie gesprochen werden, denn tagt&#228;glich werden die Menschenw&#252;rde und die existenziellen Interessen der Betroffenen verletzt – h&#246;chst arbeitsteilig, routiniert und formal ‚korrekt‘ (rechtm&#228;&#223;ig). In einem b&#252;rokratischen Prozess werden subjektive Schicksale in scheinbar objektive Merkmale und Kategorien umgewandelt; statt den realen Menschen gerecht zu werden, werden letztlich nur noch die Akten &#252;ber sie verwaltet, immer in dem Bestreben, sie au&#223;er Landes zu bringen. Diese Entrechtung der Menschen findet im Namen und mit den Mitteln des Rechts statt, es handelt sich um Menschenrechtsverletzungen im rechtsstaatlichen Gewand.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Die Arbeit von und Kontakt zu Thomas Hohlfeld findet sich <a href="http://www.diss.fu-berlin.de/2008/15/index.html" target="_blank">hier online</a>. Sie wurde 2006 im Fachbereich  Politik- und Sozialwissenschaften an der Freien Uni Berlin verfasst.</p>

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		<title>White charity - Whiteness and myth in German charity advertisements (2006)</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2008 18:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Kulturwissenschaften</dc:subject>
	<dc:subject>Ethnologie</dc:subject><dc:subject>Entwicklungszusammenarbeit</dc:subject><dc:subject>Kolonialismus</dc:subject><dc:subject>Kritische Weißseinsforschung</dc:subject><dc:subject>NGO</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject>
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Eingebettet in die generelle Debatte um Eigenes und Fremdes, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus,soll die Diskussion um Werbeplakate von Hilfsorganisationen zeigen, wie auch ein Diskurs von Wei&#223;en sozialen Organisationen Tr&#228;ger vondiskriminierenden und einengenden Stereotypen sein kann. W&#228;hrend die Arbeit der Frage nachgeht, was und wer auf den Plakatennicht gezeigt wird, kommt sie auf das Wei&#223;e Selbstbild von&#8221;Hilfsorganisationen&#8221; [...]]]></description>
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<p>Eingebettet in die generelle Debatte um Eigenes und Fremdes, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus,soll die Diskussion um Werbeplakate von Hilfsorganisationen zeigen, wie auch ein Diskurs von Wei&#223;en sozialen Organisationen Tr&#228;ger vondiskriminierenden und einengenden Stereotypen sein kann. W&#228;hrend die Arbeit der Frage nachgeht, was und wer auf den Plakatennicht gezeigt wird, kommt sie auf das Wei&#223;e Selbstbild von&#8221;Hilfsorganisationen&#8221; und deren Einfluss auf Wahrnehmungen von kolonialen und gegenw&#228;rtigen Machtverh&#228;ltnissen zu sprechen. Bald gibt es einen Film zum selben Thema: <a href="http://www.whitecharity.de/" class="fixed" target="_blank">http://www.whitecharity.de</a></p>
<p><a href="http://www.whitecharity.de/" class="fixed" target="_blank"></a><br />
&#8212;</p>
<p>Embedded in the general discourse of Self and Other, xenophobia andracism, the discussion about billboard advertisements should clarifyhow the discourse of White charity organisations can be the vehicle ofdiscriminating and restricting stereotypes.Following the question of what and who is not shown on the posters, this essay is investigating the topic of the White self-image of charityorganisations. It discusses their influence on the publicperceptions of colonial and current power relations.<br />
Soon there will be a film on the same topic: <a href="http://www.whitecharity.de/" class="fixed" target="_blank">http://www.whitecharity.de</a></p>
<p>&#8212;</p>
<p>Download Masterthesis: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2008/03/white-charity.pdf" title="Whiteness and myth in German charity advertisements">Whiteness and myth in German charity advertisements</a></p>
<p>Download Essay: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2008/03/representation.pdf" title="Representation of Black people in Charity advertisements in Germany">Representation of Black people in Charity advertisements in Germany</a></p>
<p>Die Arbeit und das Essay wurden von Timo Kiesel am Goldsmith&#8217;s College der University of London im Studiengang Postcolonial Studies geschrieben; Kontakt: siehe obrige Website.</p>

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		<title>Beispiel Wal-Mart: Zivilgesellschaftliche Einflussnahme auf transnationale Unternehmen (2007)</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jan 2008 14:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Sozialwissenschaften</dc:subject><dc:subject>Global Governance</dc:subject><dc:subject>Protestkampagnen</dc:subject><dc:subject>soziale Bewegung</dc:subject><dc:subject>Transnationale Unternehmen</dc:subject><dc:subject>Zivilgesellschaft</dc:subject>
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Diese Arbeit besch&#228;ftigt sich mit der Frage nach den Formen, M&#246;glichkeiten und Grenzen der Einflussnahme auf transnationale Unternehmen durch externen Druck anhand des Fallbeispiels der Anti-Wal-Mart Kampagne.
Regulierung transnationaler Konzerne ist in der (global) Governance Forschung, aber auch in der Internationalen Politischen &#214;konomie, in der Literatur zur globalen Zivilgesellschaft oder Corporate Social Responsibility ein viel debattiertes [...]]]></description>
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<p>Diese Arbeit besch&#228;ftigt sich mit der Frage nach den Formen, M&#246;glichkeiten und Grenzen der Einflussnahme auf transnationale Unternehmen durch externen Druck anhand des Fallbeispiels der Anti-Wal-Mart Kampagne.</p>
<p>Regulierung transnationaler Konzerne ist in der (global) Governance Forschung, aber auch in der Internationalen Politischen &#214;konomie, in der Literatur zur globalen Zivilgesellschaft oder Corporate Social Responsibility ein viel debattiertes Thema. Oftmals wird zivilgesellschaftliche Einflussnahme als ein zentraler Faktor f&#252;r die erfolgreiche Institutionalisierung privater Regulierungsregime dargestellt. Unternehmenskritische Kampagnen werden gar als alternatives Steuerungsinstrument unternehmerischer Macht beschrieben, die zumindest teilweise die Abwesenheit zwischenstaatlicher Regulierung kompensieren k&#246;nnen. Doch wie gelingt es unternehmenskritischen Kampagnen tats&#228;chlich, welche Wirkung bei Unternehmen zu erzeugen?</p>
<p>Im Zentrum der Analyse stehen demnach das Handlungsrepertoire und die strategische Ausrichtung von unternehmenskritischen Kampagnen sowie die Reaktionen, die diese im Unternehmen hervorrufen. Inwieweit entsprechen diese Reaktionen tats&#228;chlicher Selbstregulierung im Sinne der &#220;bernahme von den Forderungen der Kritiker?</p>
<p>Eine detaillierte Fallanalyse, in der die Auswertung qualitativer Interviews mit einer Inhaltsanalyse der Medienberichterstattung sowie zentraler firmen- und Kampagneninterner Dokumente miteinander verbunden wird, kommt dabei zu folgendem Ergebnis: Erfolg ist nicht nur von dem strategisch an den Verletzlichkeiten des Unternehmens orientierten Handlungsrepertoire der Kampagne bestimmt, sondern auch von den Gegenreaktionen des Unternehmens. Konzerne greifen aktiv in den Deutungskampf ein. Durch eine symbolische Anpassung an die Forderungen (Stichwort: PR) kann das Unternehmen versuchen seine Anerkennung zu erhalten. Das bedeutet, die Wahl der Regulierungsma&#223;nahmen wird nicht unbedingt von der Kampagnenagenda bestimmt, sondern auch von anderen Faktoren wie Anpassungskosten oder wahrgenommenem Prestigegewinn.</p>
<p>Download: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2008/01/diplomarbeitukritischekampagnen.pdf" title="diplomarbeitukritischekampagnen.pdf">diplomarbeitukritischekampagnen.pdf</a></p>
<p>Die Autorin Sabrina Zajak reichte die Arbeit an der Humboldt-Uni Berlin im Fach Sozialwissenschaften ein. Sie arbeitet zur Zeit am Max Planck Institut f&#252;r Gesellschaftsforschung zu dem Thema   &#8220;Institutionalisierung von Arbeitsstandards in transnationalen Konzernen&#8221; und ist zu erreichen unter <span class="fixed">zajak(bei)mpifg.de</span></p>

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		<title>Intersexualit&#228;t - Die allt&#228;gliche Folter in Deutschland (2004)</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Dec 2007 09:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Gender Studies</dc:subject><dc:subject>Geschlecht</dc:subject><dc:subject>Intersexualität</dc:subject><dc:subject>Medizingeschichte</dc:subject><dc:subject>Rassismus</dc:subject>
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Die folgende Gemeinschaftsarbeit dokumentiert unseren ein Semester lang laufenden Forschungsprozess zum Thema Intersexualit&#228;t. Da es sich hierbei um einen Forschungsbericht und nicht um eine herk&#246;mmliche Hausarbeit handelt, widmen wir uns in diesem Text verschiedenen Fragekomplexen, die unsere Diskussion bestimmt haben. Wenn sich deshalb einige Argumente in verschiedenen Passagen des Textes wiederholen sollten, tr&#228;gt dies dem [...]]]></description>
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<p>Die folgende Gemeinschaftsarbeit dokumentiert unseren ein Semester lang laufenden Forschungsprozess zum Thema Intersexualit&#228;t. Da es sich hierbei um einen Forschungsbericht und nicht um eine herk&#246;mmliche Hausarbeit handelt, widmen wir uns in diesem Text verschiedenen Fragekomplexen, die unsere Diskussion bestimmt haben. Wenn sich deshalb einige Argumente in verschiedenen Passagen des Textes wiederholen sollten, tr&#228;gt dies dem Umstand Rechnung, dass dieser Forschungsbericht von drei Personen gemeinsam verfasst wurde.</p>
<p>Der hegemoniale biomedizinische Diskurs beruht auf dem „Imperativ der Zweigeschlechtlichkeit“: Von der biologischen Reproduktion aus gedacht gibt es genau zwei Geschlechter, die sich heterosexuell fortpflanzen. Am Rande dieses Diskurses treten jedoch Widerspr&#252;chlichkeiten auf, wie beispielsweise bei Geschlechtsbestimmungen. Der medizinische Umgang mit Intersexualit&#228;t zeigt auf, wie die angesprochenen Uneindeutigkeiten &#252;ber Pathologisierungen in das System der Zweigeschlechtlichkeit reintegriert werden und als das Au&#223;en des Normalit&#228;tsdiskurses konstruiert werden. Diesem Geschlechterbild der modernen Medizin ist die folgende Arbeit gewidmet.</p>
<p>Im ersten Teil befassen wir uns mit dem Begriff `Intersexualit&#228;t´, seiner Herkunft und seinen Beschr&#228;nkungen und fragen nach den Selbstdefinitionen der Betroffenen. Anschlie&#223;end widmen wir uns der Frage, wie mit Hermaphroditen historisch umgegangen wurde bzw. welche Entscheidungsm&#246;glichkeiten sie hatten und f&#252;hren dies am Beispiel von Herculine Barbin und der Theorie Michel Foucaults exemplarisch aus. Im Folgenden wenden wir uns dem Geschlechterbild der modernen Medizin zu und befragen drei medizinische Quellen danach, warum Intersexuelle geschlechtlich eindeutig gemacht werden. Warum wird operiert und wie legitimiert die Medizin einen sozial kategorisierenden operativen Eingriff? Anhand von vier Schulb&#252;chern zeigen wir im Anschluss daran, wie diese medizinische Geschlechterideologie popul&#228;rwissenschaftlich vermittelt wird. Nach diesem Quellenstudium untersuchen wir, wie das herrschende Verh&#228;ltnis von sex und gender durch die blo&#223;e Pr&#228;senz Intersexueller in Frage gestellt wird. In den folgenden zwei Abschnitten arbeiten wir heraus, wie sich die medizinische Profession als Vollstreckerin von Zwangsheterosexualit&#228;t und Zweigeschlechtlichkeit profiliert. Dementsprechend befasst sich das folgende Kapitel mit dem Arzt als &#220;berwacher der Geschlechterordnung. Hier kommen wir erneut auf die Frage zu sprechen, weshalb Operationen an Intersexuellen innerhalb des herrschenden Geschlechtermodells unumg&#228;nglich sind.</p>
<p>Der n&#228;chste Abschnitt befasst sich dann mit der Frage, warum Genitalverst&#252;mmelungen in afrikanischen L&#228;ndern im westlichen Mediendiskurs verurteilt werden, w&#228;hrend die Verst&#252;mmelung Intersexueller im Westen verschwiegen wird. Einem weiteren Paradoxon sp&#252;ren wir im n&#228;chsten Kapitel nach: Einerseits spricht der postmoderne Feminismus von der symbolischen `Konstruktion´ der Geschlechter, andererseits `konstruieren´ &#196;rzte das materielle Geschlecht bei Intersexuellen. Um die scheinbare N&#228;he der beiden Positionen zu widerlegen, befragen wir die Texte Judith Butlers. Anschlie&#223;end wagen wir einen Ausblick in eine vielgeschlechtliche Zukunft.</p>
<p>Zum Abschluss berichten wir von unseren Diskussionen um den Begriff des `Opfers´(medizinischer Ma&#223;nahmen) und die Instrumentalisierung Intersexueller in Debatten der Gender Studies. Au&#223;erdem stellen wir die Unterschiede zwischen der traditionellen Emanzipationsbestrebung Homo-, Bi- und Transsexueller auf der einen Seite und dem Kampf Intersexueller gegen Folter auf der anderen Seite heraus. Zu diesen politisch-strategischen &#220;berlegungen geh&#246;rt auch die Beschreibung der Pathologisierungsgefahr, die im Konzept des `Dritten Geschlechts´ liegt. Dieser Abschnitt m&#252;ndet dann am Schluss in eine Auflistung politischer Forderungen, denen wir uns anschlie&#223;en m&#246;chten.</p>
<p>Download: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2007/12/intersexualit&#228;t.pdf" target="_blank">Intersexualit&#228;t - Die allt&#228;gliche Folter in Deutschland</a></p>
<p>Dieser Forschungsbericht wurde im Zentrum f&#252;r transdisziplin&#228;re Geschlechterstudien an der Humboldt-Uni Berlin geschrieben. Die AutorInnen sind &#252;ber folgende Email-Adresse zu erreichen: hechler(bei)jpberlin.de</p>

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		<title>Kritische Betrachtung des Erinnerungsbegriffs im Kontext der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus (2007)</title>
		<link>http://archiv.schublade.org/2007/kritische-betrachtung-des-erinnerungsbegriffs-im-kontext-der-erinnerung-an-die-verbrechen-des-nationalsozialismus-2007/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 12:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Soziologie</dc:subject><dc:subject>Erinnerungs  und Gedächtnisforschung</dc:subject><dc:subject>Erinnerungskultur</dc:subject><dc:subject>Erinnerungspolitik</dc:subject><dc:subject>Nationalsozialismus</dc:subject>
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Die Arbeit erl&#228;utert verschiedene begriffsgeschichtliche, politische, gesellschaftlich-soziale Zug&#228;nge zum Begriff Erinnerung. Sie versucht dabei u.a. darzustellen, wie die mittlerweile etablierte eigenst&#228;ndige Erinnerungs- und Ged&#228;chtnisforschung der derzeitigen Rehabilitierung des nationalen Selbstverst&#228;ndnisses und der Entstehung eigener, nationaler Opfernarrative in der Bundesrepublik Vorschub leistet. Auch die inflation&#228;re Verwendung des Begriffs „Erinnerungskultur“ innerhalb der gesellschaftlichen und politischen Aneignung der [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die Arbeit erl&#228;utert verschiedene begriffsgeschichtliche, politische, gesellschaftlich-soziale Zug&#228;nge zum Begriff Erinnerung. Sie versucht dabei u.a. darzustellen, wie die mittlerweile etablierte eigenst&#228;ndige Erinnerungs- und Ged&#228;chtnisforschung der derzeitigen Rehabilitierung des nationalen Selbstverst&#228;ndnisses und der Entstehung eigener, nationaler Opfernarrative in der Bundesrepublik Vorschub leistet. Auch die inflation&#228;re Verwendung des Begriffs „Erinnerungskultur“ innerhalb der gesellschaftlichen und politischen Aneignung der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wird als Ausdruck dieser Entwicklungen verstanden. Zentral ist die Annahme, dass sowohl in der bisherigen Forschung als auch auf den Ebenen politischer Praxis vernachl&#228;ssigt wird, dass es eben zwei Komponenten des Begriffs gibt und die Auseinandersetzungen der einen die jeweilige andere ausklammern. So erscheint Erinnerung entweder als unpolitische wissenschaftliche Kategorie oder als „Kampfbegriff“ politischer Instrumentalisierung. <o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Es wird daf&#252;r pl&#228;diert, zwischen diesen Ebenen Bez&#252;ge herzustellen, wissenschaftskritische Forderungen aufzustellen und die Universalit&#228;t des Erinnerungsdiskurses widerst&#228;ndig und subversiv zu kritisieren - unter anderem, um die „Zukunft der Erinnerung“ nicht unhinterfragt den ProtagonistInnen von neuen Tendenzen der Nivellierung und Renationalisierung als frei verf&#252;gbare Worth&#252;lse zu &#252;berlassen.</span></p>
<p class="MsoNormal">Download: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2007/10/dimensionen_von_erinnerung_c_krieg.pdf" title="dimensionen_von_erinnerung_c_krieg.pdf">dimensionen_von_erinnerung_c_krieg.pdf</a></p>
<p class="MsoNormal">Diese Magisterarbeit in Soziologie an der Uni Bremen wurde von Claudia Krieg geschrieben - Kontakt: c_fly(bei)freefall.de</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Bleiberechtsproteste der Rom &#038; Cinti Union an der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme (2006)</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 12:11:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Kulturwissenschaften</dc:subject><dc:subject>Antiziganismus</dc:subject><dc:subject>Erinnerungskultur</dc:subject><dc:subject>Erinnerungspolitik</dc:subject><dc:subject>KZ Gedenkstätte Neuengamme</dc:subject><dc:subject>Roma</dc:subject>
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		<description><![CDATA[

In den Jahren 1989 und 1993 w&#228;hlten in Hamburg lebende Roma-Fl&#252;chtlinge aus S&#252;dosteuropa das Gel&#228;nde der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme als Auseinandersetzungsort f&#252;r Aktionen im Rahmen einer Kampagne f&#252;r ein dauerhaftes Bleiberecht. Im Herbst 1989 kommt es zur R&#228;umung der KZ-Gedenkst&#228;tte durch die Hamburger Polizei. 
Als Ort der Erinnerung ist die KZ-Gedenkst&#228;tte ein symbolischer und kultureller Ort, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">In den Jahren 1989 und 1993 w&#228;hlten in Hamburg lebende Roma-Fl&#252;chtlinge aus S&#252;dosteuropa das Gel&#228;nde der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme als Auseinandersetzungsort f&#252;r Aktionen im Rahmen einer Kampagne f&#252;r ein dauerhaftes Bleiberecht. Im Herbst 1989 kommt es zur R&#228;umung der KZ-Gedenkst&#228;tte durch die Hamburger Polizei. <o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Als Ort der Erinnerung ist die KZ-Gedenkst&#228;tte ein symbolischer und kultureller Ort, organisatorisch ist sie an eine staatliche Institution gebunden – die Hamburger Kulturbeh&#246;rde. Die Geschichte der KZ-Gedenkst&#228;tte Neuengamme ist davon gepr&#228;gt, dass das Gel&#228;nde in der Nachkriegszeit durch den Bau zweier Strafanstalten „besetzt“ wurde. Demgegen&#252;ber steht ein Jahrzehnte w&#228;hrendes Engagement vor allem durch die &#220;berlebenden f&#252;r eine w&#252;rdige Gedenkst&#228;tte am Ort der Verbrechen. Damit treffen die Auseinandersetzungen um die Aktionen der „Rom &amp; Cinti Union“ an der KZ-Gedenkst&#228;tte auf einen bereits bestehenden Interessenskonflikt: Wer verf&#252;gt eigentlich &#252;ber die KZ-Gedenkst&#228;tte und welche unterschiedlichen Besetzungen der Erinnerung k&#246;nnen dort konkurrieren? Am Material (Presseartikel, Flugbl&#228;tter, Interviews mit Beteiligten) wird den Fragen nachgegangen: Mit welchen Strategien versuchen die Bleiberechtsakteure ihre Forderungen durchzusetzen? Wie reagiert der Hamburger Senat auf die Besetzung der KZ-Gedenkst&#228;tte und welche gesellschaftlichen Kr&#228;fte intervenieren in diesem Konflikt und warum? Welche Rolle spielt bei alledem eine mediale &#214;ffentlichkeit?<o:p></o:p></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Eingebettet ist die diskursanalytische Untersuchung der Ereignisse unter anderem in eine Nachzeichnung der pr&#228;genden Linien bundesdeutscher Erinnerungskultur bez&#252;glich der Vernichtung von Roma im Nationalsozialismus.</span></p>
<p class="MsoNormal"> Download: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2008/01/fluchtburgendversion12_2007.pdf" title="fluchtburgendversion12_2007.pdf">fluchtburgendversion12_2007.pdf</a></p>
<p class="MsoNormal">Diese Magisterarbeit in Kulturwissenschaften an der Uni Bremen wurde von Kathrin Herold geschrieben - Konakt: kathakombo(bei)gmx.de</p>
<p><strong><span style="font-size: 12pt; font-family: 'Times New Roman'" lang="DE"></span></strong></p>

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		<item>
		<title>Die Nicht-Benennung von Normen im antirassistischen Diskurs &#252;ber das Kopftuchverbot (2006)</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Sep 2007 11:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Gender Studies</dc:subject>
	<dc:subject>Philosophie</dc:subject><dc:subject>Antirassismus</dc:subject><dc:subject>Critical Whiteness Studies</dc:subject><dc:subject>Kopftuch</dc:subject><dc:subject>Multikulturalismus</dc:subject><dc:subject>Normalität</dc:subject>
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		<description><![CDATA[

In der Hausarbeit wird ein Teil des Diskurses um das Kopftuchverbot untersucht, der sich nach Selbstaussage als antirassistisch versteht. Die Arbeit beschr&#228;nkt sich dabei auf auf zwei Quellenb&#252;ndel: Die Debatte in der „kritischen Wochenzeitung“ Freitag vom 16. Januar bis 05. M&#228;rz 2004  und die Diskussion um den &#8220;Aufruf wider eine Lex Kopftuch“ von Marieluise [...]]]></description>
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<p><span lang="DE"><o:p></o:p></span><span lang="DE">In der Hausarbeit wird ein Teil des Diskurses um das Kopftuchverbot untersucht, der sich nach Selbstaussage als antirassistisch versteht. Die Arbeit beschr&#228;nkt sich dabei auf auf zwei Quellenb&#252;ndel: Die Debatte in der „kritischen Wochenzeitung“ Freitag vom 16. Januar bis 05. M&#228;rz 2004<span>  </span>und die Diskussion um den &#8220;Aufruf wider eine Lex Kopftuch“ von Marieluise Beck u.a. W&#228;hrend sich die erste Debatte besonders um die Frage nach Integration(spraxen) von Muslim_innen dreht, geht es in der zweiten eher um das Verh&#228;ltnis von Sexismus und Multikulturalismus. Die Arbeit untersucht dann am Beispiel dieser beiden Diskussionen die verbale Strategie der Nicht-Benennung Deutscher, Wei&#223;er und sexistischer Norm/alit&#228;t. Es wird aufgezeigt, dass Nicht-Benennungen von Normen nicht nur hegemonial-rassistischen Diskursen vorbehalten sind, sondern auch Diskursen mit antirassistischem Anspruch h&#228;ufig tief in der Gesellschaft verankerte Normvorstellungen zu Grunde liegen und diese reproduzieren.</span></p>
<p>Download: <a href="http://archiv.schublade.org/wp-content/uploads/2007/09/kopftuchdiskurs.pdf" title="kopftuchdiskurs.pdf">kopftuchdiskurs.pdf</a></p>
<p>Diese Hausarbeit wurde 2006 am Institut f&#252;r Kunst- und Kulturwissenschaften der Humboldt-Uni Berlin von Rona Torenz geschrieben - Kontakt: rona(bei)riseup.net</p>
<p><span lang="DE"></span></p>
<p class="MsoNormal"><span lang="DE"><o:p> </o:p></span></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Untersuchung zu Erz&#228;hlprosa: Berlin Mitte der 90er Jahre (2005)</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jul 2007 09:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Germanistik</dc:subject><dc:subject>Berlin</dc:subject><dc:subject>Berlin Literatur</dc:subject><dc:subject>Stadtraum</dc:subject><dc:subject>Wende</dc:subject>
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		<description><![CDATA[

Im Mittelpunkt der Arbeit stehen zwei „Berlin-Romane“ der 90er Jahre, Inka Pareis Schattenboxerin und Richard Wagners In der Hand der Frauen. Sie geht der Frage nach, „wie die historische Umbruchsituation in Berlin Mitte der 1990er Jahre literarisch bearbeitet wird“. Dabei stellt sich heraus, dass Stadt-Raum und Protagonisten in vielfacher Weise und mehrfacher Ebene miteinander verflochten [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Im Mittelpunkt der Arbeit stehen zwei „Berlin-Romane“ der 90er Jahre, Inka Pareis Schattenboxerin und Richard Wagners In der Hand der Frauen. Sie geht der Frage nach, „wie die historische Umbruchsituation in Berlin Mitte der 1990er Jahre literarisch bearbeitet wird“. Dabei stellt sich heraus, dass Stadt-Raum und Protagonisten in vielfacher Weise und mehrfacher Ebene miteinander verflochten sind.</span></p>
<p>Seit der politischen Wende 1989/90 ist eine Vielzahl von Prosa-Texten erschienen, die in Berlin spielen bzw. in denen Berlin eine zentrale Rolle spielt. In der Tat scheint eine „Berlin-Roman-Unbefangenheit“ (Sch&#228;fer 1996, 131) zu herrschen. Berlin &#252;bt als Schauplatz und Sujet auf deutschsprachige Autorinnen und Autoren unterschiedlichster Generationen in den 1990er Jahren eine Faszination aus. Dies l&#228;sst sich mit der spezifischen Kopplung von Gro&#223;stadt und historischer Dimension des st&#228;dtischen Raums in Berlin erkl&#228;ren. (…)</p>
<p class="MsoNormal"> <a href="http://archiv.schublade.org/2007/untersuchung-zu-erzaehlprosa-berlin-mitte-der-90er-jahre-2005/#more-49" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>

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		</item>
		<item>
		<title>Politische Herrschaft, Hegemonie und Zivilgesellschaft nach dem Ende der Apartheid (2006)</title>
		<link>http://archiv.schublade.org/2007/politische-herrschaft-hegemonie-und-zivilgesellschaft-nach-dem-ende-der-apartheid-2006/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2007 08:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>archiv</dc:creator>
		
	<dc:subject>Sozialwissenschaften</dc:subject><dc:subject>Befreiungsbewegungen</dc:subject><dc:subject>Hegemonietheorie</dc:subject><dc:subject>Neue soziale Bewegungen</dc:subject><dc:subject>Südafrika</dc:subject>
		<guid isPermaLink="false">http://archiv.schublade.org/2007/politische-herrschaft-hegemonie-und-zivilgesellschaft-nach-dem-ende-der-apartheid-2006/</guid>
		<description><![CDATA[

Die vorliegende Arbeit betrachtet die diskursiven Reaktionen der s&#252;dafrikanischen Regierungspartei African National Congress (ANC) auf zahlreiche soziale Proteste im Jahre 2005/06 und das Aufbegehren von zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sich aus sozialen Bewegungen und Nachbarschafts-Organisationen zusammensetzen.
Anders als es vielfach in den Sozialwissenschaften hierzulande getan wird, geht die Arbeit nicht davon aus, dass zwischen Regierenden und Regierten [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal"><span lang="DE">Die vorliegende Arbeit betrachtet die diskursiven Reaktionen der s&#252;dafrikanischen Regierungspartei African National Congress (ANC) auf zahlreiche soziale Proteste im Jahre 2005/06 und das Aufbegehren von zivilgesellschaftlichen Gruppen, die sich aus sozialen Bewegungen und Nachbarschafts-Organisationen zusammensetzen.<br />
Anders als es vielfach in den Sozialwissenschaften hierzulande getan wird, geht die Arbeit nicht davon aus, dass zwischen Regierenden und Regierten aufgrund der historischen Erfahrungen (Befreiungskampf) ein unab&#228;nderliches Loyalit&#228;ts- und Vertrauensverh&#228;ltnis vorherrscht, zu dessen Beleg zumeist die hohen Wahlergebnisse des ANC angef&#252;hrt werden. Stattdessen wird unter Bezugnahme auf Gramsci der Frage nachgegangen, wie Hegemonie, Konsens und F&#252;hrung im Kontext einer steigenden Unzufriedenheit in der Bev&#246;lkerung aktiv hergestellt werden. Zu diesem Zweck werden Publikationen ausgewertet, in denen das Selbstverst&#228;ndnis des ANC und sein Verh&#228;ltnis zur Zivilgesellschaft artikuliert werden.</span> <span lang="DE"><br />
Dabei zeigt sich eine Bandbreite von diskursiven Reaktionen seitens des ANC auf die neuen Bewegungen, die von der Dekontextualisierung und Delegitimierung &#252;ber die Kriminalisierung bis hin zur Reartikulation von Forderungen reichen.</span></p>
<p class="MsoNormal"> <a href="http://archiv.schublade.org/2007/politische-herrschaft-hegemonie-und-zivilgesellschaft-nach-dem-ende-der-apartheid-2006/#more-47" class="more-link">(more&#8230;)</a></p>

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