Archiv für September 2007



Die Arbeit erläutert verschiedene begriffsgeschichtliche, politische, gesellschaftlich-soziale Zugänge zum Begriff Erinnerung. Sie versucht dabei u.a. darzustellen, wie die mittlerweile etablierte eigenständige Erinnerungs- und Gedächtnisforschung der derzeitigen Rehabilitierung des nationalen Selbstverständnisses und der Entstehung eigener, nationaler Opfernarrative in der Bundesrepublik Vorschub leistet. Auch die inflationäre Verwendung des Begriffs „Erinnerungskultur“ innerhalb der gesellschaftlichen und politischen Aneignung der […]

In den Jahren 1989 und 1993 wählten in Hamburg lebende Roma-Flüchtlinge aus Südosteuropa das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme als Auseinandersetzungsort für Aktionen im Rahmen einer Kampagne für ein dauerhaftes Bleiberecht. Im Herbst 1989 kommt es zur Räumung der KZ-Gedenkstätte durch die Hamburger Polizei.
Als Ort der Erinnerung ist die KZ-Gedenkstätte ein symbolischer und kultureller Ort, […]

In der Hausarbeit wird ein Teil des Diskurses um das Kopftuchverbot untersucht, der sich nach Selbstaussage als antirassistisch versteht. Die Arbeit beschränkt sich dabei auf auf zwei Quellenbündel: Die Debatte in der „kritischen Wochenzeitung“ Freitag vom 16. Januar bis 05. März 2004 und die Diskussion um den “Aufruf wider eine Lex Kopftuch“ von Marieluise […]




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