Urbane Gärten sind nicht erst heute weltweit präsent. Es gab sie schon, seitdem es Städte gibt, denn die ersten Siedlungen haben sich um Gärten herum entwickelt. Im Zuge der Modernisierung und Industrialisierung im letzten Jahrhundert geriet die Praxis des innerstädtischen Gemüseanbaus jedoch weitgehend aus dem Blickfeld der Stadtplanung. In der Realität verschwand sie niemals ganz, sondern bestand informell weiter. Erst die Krisen der Moderne bzw. das Ende des fordistischen Entwicklungsmodells, haben weltweit zu einer intensiveren theoretischen Beschäftigung mit kleinteiligen, vor Ort organisierten, informellen Praxen geführt. Die Interaktion der GärtnerInnen mit der Stadtentwicklung und Stadtplanung rückt seit einigen Jahren ins Zentrum des Interesses.

Die vorliegende Untersuchung hat ihren Schwerpunkt daher auch in diesem Feld gesetzt. Die AutorInnen versuchen zwischen der Planung und den Ideen der GärtnerInnen zu vermitteln, indem sie mögliche Potenziale und Defizite der einzelnen Projekte aufzeigen und Unterstützungsmöglichkeiten formulieren.

Dazu werden innerhalb der Arbeit:

- die Verbreitung der urbanen Gärten in Buenos Aires dargestellt

- die Gründe für deren Entwicklung beschrieben

- die verschiedenen Formen urbaner Gärten typisiert

- die Potenziale und Defizite dieser Praxis herausgearbeitet

- Einflussfaktoren und Ansatzpunkte für Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt

Download: Urbane Gärten in Buenos Aires (externer Link)

Mehr zur Autorin Ella von der Haide (Alias: Isabella Haide) und dieser Gemeinschaftsrbeit im Bereich Landschafts-, Stadt- und Regionalplanung findet sich hier.


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